Sauberes Trinkwasser

Trinkwasserverordnung

Geltende Normen und Richtlinien
  • Europäische Normen (DIN EN 806 und EN 1717)
  • Deutsche Ergänzungsnormen (DIN 1988-n00)
  • VDI/DVGW 6023
  • DVGW Arbeitsblätter

Legionellen

  • 20.000-32.000 Personen erkranken jährlich in Deutschland an Lungenentzündung durch Legionellen
  • Bis 15% der Fälle sind tödlich
  • Je größer ein Gebäude, desto anfälliger ist es für Legionellen

Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001)

Vorgehensweise nach den anerkannten Regeln der Technik

  • Produktauswahl in der Trinkwasserinstallation nur mit Produkten, die von nationalen oder europäischen Zertifizierern eingesetzt werden dürfen
  • Novellierung der TrinkwV von 2012
  • Betreiber von gewerblichen Großanlangen zur Trinkwassererwärmung sind verpflichtet, alle drei Jahre auf Legionellen zu testen
  • Großanlage:
    • Warmwasserspeicher >400l
    • oder mehr als drei Liter Inhalt in min. einer Rohrleitung zwischen Abgang des Trinkwassererwärmers und Entnahmestelle
    • Keine Berücksichtigung des Inhalts der Zirkulationsleitung
  • Eine regelmäßige Nutzung der Trinkwasseranlage ist zwingend notwendig, um Legionellenbefall vorzubeugen
  • Ein ordnungsgemäßer Betrieb ist bereits nach Nichtnutzung von 72 Stunden gestört (DVGW / VDI 6023)

Technische Regeln der Trinkwasserinstallation

  • Regelwerk TRWI
  • (DIN EN 806 versa DIN 1988)
  • DIN 1988-300
  • DIN 1988-200, -100

Potentialanalyse

Da die Anwendungsbereiche für narewa sehr vielfaltig sind, ist auch das Potential des narewa Systems von äußeren Faktoren abhängig. Für die Bekämpfung von Keimen und Bakterien in Trinkwasseranlagen ist ein maßgeblicher Faktor das hydraulische Netz des Gebäudes. Wie gut vernetzt sind Zirkulationsleitungen? Wie lang sind Stichleitungen zu den Entnahmestellen? Wie belastet ist das Trinkwassernetz bereits? Im industriellen Bereich hängt z.B. die Aufbereitung von Prozesswasser von der Kontamination dieses Wassers ab. Welche Stoffe befinden sich im Wasser? Was sind Zielsetzungen in Bezug auf dieses Prozesswasser? Möchte man z.B. die Reinigungswirkung von Tensid-versetztem Wasser verbessern oder gar Fremdstoffe vor der Entsorgung des Wassers abbauen? Um Ihnen Sicherheit bei der Bestimmung des Potentials durch den Einsatz eines narewa Systems zu geben, begleitet emco Sie im Vorfeld durch die Entnahme und fachgerechte Analyse von Wasserproben. Dabei bietet emco an, durch einen zertifizierten Fachmann Wasserproben entnehmen zu lassen. Diese werden zunächst vorab in einem zugelassenen Institut auf Inhaltsstoffe (Prozesswasser) bzw. Keime und Erreger (Trinkwasser) untersucht. Die Wasserproben werden dann mithilfe eines für den Anwendungsfall zugeschnittenen narewa Systems in unserem Labor behandelt und das behandelte Wasser hinterher erneut durch ein Fachinstitut analysiert. Die Ergebnisse werden Ihnen zur Verfügung gestellt und geben Ihnen Sicherheit bei der Planung eines narewa Wasseraufbereitungssystems. Im Falle eines Anlagenkaufes können die angefallenen Kosten durch die Analyse verrechnet werden.